Samstag, 22.04.2017

Mosambik + Krüger + Joburg: Tag 16-18

Am nächsten Tag nahmen wir wieder den Intercape Bus um nach Johannesburg (Jburg) zu fahren. Dort durften wir bei einem deutsch/südafrikanischen Pärchen hausen, die Flo flüchtig kennt :) Verena kommt aus Deutschland und ist für Roman nach Johannesburg gezogen, der eigentlich Österreicher ist aber in Südafrika geboren und aufgewachsen ist. Für uns war es nach den vielen Hosteln wirklich ein ziemlicher Luxus und die zwei waren mehr als super Gastgeber, wir fühlten uns sehr sehr wohl! Vorallem Verena die Gastgeberin zauberte uns typisch deutsches Essen, das sehr lecker war und mir ein Stück aus der Heimat gab. Die zwei gaben uns Tipps, was wir am Tag darauf besichtigen konnten, was ich super fand, da es eben nicht die typsichen Dinge aus dem Reiseführer sind. So schauten wir uns 44 Stanley, den Stadtteil Braamfontein und Parkhurst auf eigene Faust an, was mich beeindruckte, vorallem da ich von Joburg nur negatives hörte. Am nächsten Tag nahmen sich die zwei Zeit für uns und unternehmen mit uns die Rote Bus Tour (der typische Touribus) und besuchten mit uns Soweto (SouthWestTownship), das eine eigene Stadt mit Township ist. War ebenso sehr interessant, um Joburg auf der schnellsten Art etwas zu sehen. Am Morgen waren wir nochmal in Braamfontein am Neighbourgoods Market, ich sag euch für mich war es das Paradies. Essen aus jeder Nation, liebevoll und mit Herz angerichtet, chilliger Musik, absolut tolles Flair! Wenn es sowas doch nur in Deutschland geben könnte.. da kommen die Streetfoodfestivals niemand heran. War einer meiner Highlights in Joburg. 

Nach der Tour fuhren wir mit dem Auto Richtung Abendessen. Roman unser Gastgeber, zeigte uns auf dem Weg noch seine frühere Schule sowie Mandelas Haus, in dem er zuletzt wohnte. Zum Abendessen ging es ins Montecasino ging. Wie der Name schon sagt ein Casino, aber ein besonderes. Ein riesen Gebäudekomplex, das auch in Italien stehen könnte, mit lauter Restaurants und kleineren Shops, Kino, Theater und in der Mitte das Casino. Das Gebäude ist in Tag und Nacht (Decke) aufgeteilt. Bei Nacht ist das Casino, Restaurant und Theater.. bei Tag eher die Fast Food Restaurants und Kino. Das Besondere ist, egal zu welcher Tageszeit es ist wirklich alles so konzipiert und gestaltet, dass man wirklich denkt es ist Tag / Nacht. Ebenso mein Highlight in Joburg, da man sich in einer anderen Welt fühlte. Als Abschluss in Jburg gingen wir dort beim Griechen essen und am nächsten Tag ging dann unser Flieger nach Durban zurück. 

Fazit Johannesburg: Joburg kann man nicht vergleichen mit Durban oder Kapstadt. Jede Stadt hat seinen eigenen Flair. Es hat sich in meinen Augen definitiv gelohnt noch nach Joburg zu gehen, das anfangs eigentlich nicht geplant war, da jeder uns abgeraten hat da es dort nicht schön und nur gefährlich sei. Klar kann das sein und ist dort in der Innenstadt auch so, aber wir hatten durch Verena und Roman wirklich Glück auf die schönen Ecken kennen zu lernen und einen anderen Blickwinkel zu Joburg zu bekommen - vielen vielen Dank nochmal! 

Bilder folgen bei besserem WLAN in Deutschland ;)